Ribera del Duero


Das bedeutendste Anbaugebiet in Castilla y Léon ist die Ribera del Duero (DO). Es befindet sich im Osten der Hauptstadt Valladolid an den Ufern des Duero-Flusses.

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Die Ribera del Duero kann auf eine lange Weinbau-Geschichte zurückblicken. Anfang der 1970-er Jahre wurde in der Kleinstadt Baños de Valdearados ein fast 2000 Jahre altes und 66 m² großes Mosaik römischer Herkunft entdeckt, das den römischen Gott des Weines Bacchus in Gesellschaft von Ariadne und Ampelos zeigt. Es existieren Zeugnisse, die die Ribera bereits in frühester Zeit mit dem Weinbau und der Wein Herstellung in Verbindung bringen, der geordnete Weinbau beginnt jedoch erst nach der 1. Jahrtausendwende mit der Gründung der Orte San Sebastian de Gormaz, Roa, Aranda de Duero und Peñafiel. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich der dortige Wein zum begehrten Handelsgut in das übrige Kastilien. Erste gesetzliche Bestimmungen den Anbau, die Herstellung und den Handel betreffend wurden bereits im 15. Jhdt. erlassen. Wie andere Weinbauregionen auf der iberischen Halbinsel hatte auch die Ribera del Duero mit einer wechselvollen Gestaltung ihrer Geschichte zu kämpfen, konnte sich aber trotzdem sehr positiv entwickeln. Gegen Ende des 19. Jahrhundert wurden rund 50.000 ha Rebflächen bewirtschaftet. Eine große Krise für den Weinbau an der Ribera bedeuteten der Reblausbefall und die spätere Agrarpolitik des Diktators General Francisco Franco.


Am 21.07.1982 erhielt das Gebiet den Status DO (Denominación de Origen). Dies ist zu großem Anteil den Bodegas Vega Sicilia zu verdanken, die durch anhaltenden Nachweis eines hochqualitativen Anbaus die Rechtfertigung dafür lieferten. Damals schloss die DO 13 Weingüter und etwa 6000 ha. Rebflächen ein. Heute produzieren über 8000 Winzer und 240 Weingüter auf einer Fläche von rund 20.500 ha gute 60 Mio. Liter Wein/Jahr. Seit dieser Zeit erlebt die DO eine fulminante Entwicklung und hat sich national und international einen herausragenden Ruf erarbeitet.


Trotz seiner nördlichen Inlandslage zeigt das Klima an der Ribera del Duero, neben kontinentalen, deutliche mediterrane Einflüsse. Die Temperaturschwankungen zwischen den langen Wintern und den, mit etwa 450 mm Niederschlag und 2350 Sonnenstunden/Jahr, trockenen Sommern liegen in Spitzen zwischen -18°C und 40°C. Die Schwankungen zwischen Tag- und Nachttemperaturen sind ebenfalls konsiderabel. Durch die langen Winter ist die Vegetationszeit für den Weinbau auf etwa 110 Tage begrenzt.


Die Ribera del Duero beschränkt sich keinesfalls nur auf die Flussufer des Duero. Mit einer Länge von 115 km und einer Breite von max. 35 km vereint es Teile der kastilischen Provinzen Burgos, Segovia, Soria und Valladolid auf der kastilischen Hochebene, einer sanft hügeligen Sand & Kalkstein-Landschaft. Die Talgebiete der DO befinden sich auf Höhen von 750 und 800 m. Auf diesen Böden gedeiht die Tempranillo-Traube (hier Tinta del Pais) par excellence! Im Gegensatz zur riojanischen Tempranillo sind hier die Trauben kleiner und besitzen eine dickere Schale, was einen konzentrierteren Most hervorbringt. Die Weine der Ribera sind deutlich leichter und zugänglicher als Ihre Pendants aus der Rioja.



Die Rotweinsorten: Tinta del País (Tempranillo), Garnacha Tinta, Cabernet Sauvignon, Malbec und Merlot.
Die Weißweinsorten: Albillo