2.2.2011
Problematische Stadtteile: "Augen offen halten."
Die Webseite Diário Digital zitiert den Vorsitzenden (Presidente), Fernando Roque de Oliveira, einer Abteilung der Kommission "Comissão Nacional de Justiça e Paz", Observatório da Proliferação de Armas, welche die Verbreitung von Schußwaffen in der Bevölkerung checken soll; Roque de Oliveira empfiehlt, problematische städtische Zonen (Zonas Urbanas Sensíveis, ZUS), in denen vermehrt Schußwaffen kursieren bzw. im Besitz von Personen seien, öffentlich nicht zu benennen bzw. deren Namen groß hinauszuposaunen. Das würde diese Stadtviertel einerseits stigmatisieren, andererseits impliziere eine solche öffentliche Benennung, daß polizeiliche Instanzen zwangsläufig intervenieren müßten. Es genüge, "die Augen offenzuhalten." (Basta ter os olhos aberto).
Es handelt sich um die bairros (Stadtviertel) Belavista (Setúbal), Pica-Pau (Almada), Quinta da Princesa (Seixal) sowie Lagarteiro und Cerco in Porto. http://diariodigital.sapo.pt/news.asp?section_id=13&id_news=482184
7.8.2010
Algarve und Lissabon: Osteuropäische Gewalttäter auf brutaler Überfalltour.
Nicht zu spaßen ist mit brutalen Gewalttäter aus dem osteuropäischen Raum, die in Portugal begüterte Einwohner aufs Korn genommen haben. Bereits im September wurde ein in Cascais lebender schwedischer Ex-Fußballer des Vereins Benfica und seine Familie -Ehefrau und zwei Töchter- in ihrer Vivenda von vier maskierten Tätern überfallen, bedroht und schwer beraubt - um nicht weniger als einhunderttausend Euro in Bar sowie Schmuckgegenstände. Während der Geiselnahme überlegten die aggressiven Täter sogar, die sechsjährige Tochter zwecks Lösegelderpressung mitzunehmen.
Ähnliche Täter -hinsichtlich der Vorgehensweise sowie auch dem osteuropäischen Sprachakzent- hatten nur zwei Tage zuvor -ebenfalls in Cascais- Mitglieder einer anderen Familie als Geiseln genommen und aus ihrem Tresor, den der Familienvater und Unternehmer unter Androhung von Waffengewalt öffnen mußte, Gold und Schmuck im Wert einer halben Million Euros geraubt.
Diese Täter waren mit Pistolen und Gewehren sowie Schraubendrehern bewaffnet. Während ihrer einstündigen Anwesenheit in der Vivenda kommunizierten sie per Walkie Talkie mit einem Bandenmitglied, welches sich offenbar draußen vor der Vivenda aufhielt.
Auch in diesem Fall gingen die Täter brutal vor, sie traten den Hausbesitzer und drohten ihn umzubringen. außerdem teilten sie Fausthiebe aus; gleichzeitig zeigten sie aber auch Anzeichen gewisser Intelligenz: sie trugen Handschuhe und Gesichtsmasken, um keine Spuren zu hinterlassen. Darüberhinaus waren ihnen offenbar Einzelheiten des Alarmsystems bekannt; Interesse zeigten sie ausschließlich an Bargeld sowie Schmuck bzw. Gold.
Bereits im Oktober des vergangenen Jahres wurde ein ähnlicher Überfall auf eine wohlhabende Familie in Cascais ausgeübt, einige Monate zuvor wurde ein britisches Ehepaar in der Algarve überfallen, bedroht und um eintausendsiebenhundert Euros sowie Kreditkarten beraubt.
Die Kripo hält ältere und begüterte, in luxuriösen Villen lebende Personen für die 'Zielgruppe' dieser Tätergruppe/n. Möglicherweise, oder sogar wahrscheinlich haben in diesen oder vergleichbaren Fällen Mitglieder oder Helfershelfer der Bande/n zuvor für die Villenbesitzer gearbeitet - etwa als Gärtner oder Gartenhelfer. Dabei hätten sie Informationen über die räumliche Umgebung der Villen, die Gewohnheiten ihrer Bewohner sowie auch über die Alarmsysteme sammeln können. http://www.cmjornal.xl.pt/detalhe/noticias/exclusivo-cm/gang-sequestra-estrela-do-benfica
7.8.2010
Nordportugal, Famalição: 100 kg dope beschlagnahmt, 12 Leute festgenommen.
Die Anti-Drogenhandel-Aktion der GNR (Guarda Nacional Republicana) lief heute im Morgengrauen ab. Außer dem Haschisch wurden auch sieben Kraftfahrzeuge und einige Waffen beschlagnahmt. Achtzig Polizisten waren im Einsatz. gelesen auf: correiomanha.pt vom 31.Juli 2010
Lagos: 30jährige Frau von deutschem Freund ertränkt.
Eine dreißigjährige Frau aus Angola soll von ihrem Freund, einem 43 Jahre alten Münchner, am Samstag vor einer Woche in Portugal ertränkt worden sein. Danach, so die Überzeugung der portugiesischen Polizei, ermordete er auch die gemeinsame Tochter Alexandra. Am Dienstag wurde die Münchner Polizei über einen Verbindungsbeamten des Bundeskriminalamts in Lissabon über die Tat informiert. Am vergangenen Donnerstag nahmen dann Beamte des SEK Südbayern den Mann wegen des Verdachts des Doppelmordes fest. mehr: rp-online.de online vom 20.Juni 2010
Jugendbegegnung in Portugal.
Erstmals fährt eine Jugendgruppe der beiden evangelischen Dekanate Bergstraße und Odenwald zu einer Jugendbegegnung nach Portugal. Die 14 bis 17 Jahre alten Jungs und Mädchen treffen in Figueira da Foz mit gleichaltrigen portugiesischen Jugendlichen zusammen. mehr: echo-online.de online vom 17.Juni 2010
Durch das "Herz des portugiesischen Weinbaugebietes": Kreuzfahrt auf dem Douro.
"Der Fluss ist so etwas wie die jahrhundertealte Straße durch das Gebirge, durch das Land der terrassierten Hänge voller genügsamer Weinstöcke auf kargen Schieferböden. Und schon zwei, drei Fahrtstunden östlich von Porto gibt es keine Uferstraße mehr, noch keine Schienen, keinen sichtbaren Wanderweg, manchmal nicht mal Stromleitungen, dafür Pinien, Kiefern, Felsen". mehr: spiegel online vom 17.Juni 2010
"Fünf Fakten über Portugal".
Fragen und Antworten der "Augsburger Allgemeinen": Woher hat Portugal seinen Namen? Warum ist Fußball dort so beliebt? Und warum feiern die Portugiesen so viel?
Frage Nummer Eins: Wieso der Name 'Portugal'? Der Schönheit wegen! Und wer hat ihn erfunden? Die Griechen. Der Name Portugal soll dem Namen der Siedlung „Cale“ im Delta des Flusses Rio Douro entstammen. mehr: Augsburger Allgemeine vom 16.Juni 2010
"Schlechtes Wetter, Touristen mit weniger Geld".
Pech für Hotel- und Gaststättenbetreiber in der Algarve: Trotz verlängerten Wochenendes ("Brücke" am 10.) bleiben Touristen aus und die verregneten Strände leer. Wer dennoch Miniferien macht, gibt deutlich weniger aus - der Vorsitzende der Konzessionär-Vereinigung AISCOM, Francisco Barbosa, beziffert den derzeitigen Umsatzrückgang der Strandbars- und -restaurants auf 40 bis 50 Prozent.
Zwar gibt es für dieses Wochenende mehr Hotelreservierungen von Besuchern aus Lissabon, Porto und dem spanischen Nachbarland als in der Vorwoche, aber "das kompensiert nicht den nachlassenden Besucherstrom aus den europäischen Ländern insgesamt" - so der Vorsitzende des Hotelverbandes AHETA, Elidérico Viegas. Seit 2008 gingen die Buchungen ausländischer Touristen um rund 20 Prozent zurück - trotz Preisnachlässen der Hotelbetreiber. correiomanha.pt vom 12.Juni 2010
Sonne, Strand und schöne Städte: Reisetips für Portugal.
Als südwestlichste Ecke Europas markierte die Algarve lange Zeit das Ende der bekannten Welt und lockte viele Abenteuerlustige und Weltentdecker an. Auch heute noch ist die Algarve die wichtigste touristische Region Portugals. Im Sommer bereisen jedes Jahr fast eine Million Touristen aus aller Welt die zahlreichen Ferienorte. Auch bei Deutschen wird die Urlaubsregion, die mit 300 Sonnentagen pro Jahr sommerliche Urlaubsstimmung garantiert, immer beliebter.
Wer den Sommerurlaub hauptsächlich zum Baden und Sonnen nutzen möchte, sollte Ferienorte wie beispielsweise Alvor besuchen. Der riesige Strand mit feinem Sand ist nur einen Kilometer vom Ortskern Alvors entfernt, in welchem ganz nett dekorierte Restaurants leckere Fischgerichte und einiges andere anbieten. mehr lesen auf n-tv.de vom 10.Juni 2010
Fünf Sterne 'am Ende der Welt': Übernachtung im Doppelzimmer inklusive Frühstück ab 152 Euro.
Am 1. Juli ist es soweit: Das Martinhal Beach Resort & Hotel in Sagres wird seine ersten Gäste empfangen.
Gäste des Martinhal Beach Resort & Hotel in Sagres können für Ihren Urlaubsaufenthalt zwischen Villen unterschiedlichster Größe wählen: 55 'Ocean Houses' liegen in erster Reihe mit Meerblick, sie verfügen über zwei oder drei Schlafzimmer. Den Costa Vicentina Naturpark haben die Bewohner der 28 'Bay Houses' vor Augen, die ebenfalls zwei oder drei Schlafzimmer bieten. Rund um die Poollandschaft 'Oasis' im Herzen der Anlage befinden sich die bis 2011 fertigzustellenden 39 'Garden Houses' mit jeweils einem, zwei oder drei Schlafzimmern. weiterlesen im gourmet-report.de vom 8.Juni 2010
Freguesia de São Lourenço, Almancil: Überfall auf britische Villa.
Die Kripo Faro untersucht einen Überfall, der am Samstagabend im Ortsteil São Lourenço (Almancil) geschehen ist. Besonders betroffen ist eine britische Staatsangehörige, welche das Haus eines britischen Ehepaares während deren Abwesenheit hütete. Als die Britin die Haustür öffnete, weil sie von der Straße her ungewöhnlichen Krach gehört hatte, sah sie sich drei vermummten Personen gegenüber; diese erzwangen sich, drohend mit einem Hammer, Zugang zum Haus. Im Endeffekt stahlen sie nicht nur Fernseher, DVD-Gerät und Computer der Hauseigentümer sowie auch einen Koffer, in dem sich persönliches Geld und Bankkarte der bedrohten Frau befanden; darüberhinaus vergewaltigte einer der Täter die Britin. Ein Fahrzeug, das möglicherweise von den Tätern benutzt wurde, ist anschließend im Gebiet Barreiros Vermelhos aufgefunden worden und wurde mittlerweile von Spurenermittlern untersucht. correiomanha.pt
Bewaffnete überfallen Supermarkt bei Setúbal.
Mit zwei Gewehren im Anschlag zwangen zwei Männer drei Angestellte eines Supermarktes, sich am Boden zu ducken; die Täter nahmen sich dann aus der Ladenkasse circa sechs- bis achthundert Euros.
Siehe Video auf correiomanha.pt vom 12.April 2010
Guarda: Explodierender Ofen verletzt sechs Schüler und eine Lehrerin in einer Grundschulklasse.
In der Grundschule von Carvalheira, Freguesia de Santana de Azinha explodierte heute nachmittag ein Ofen. Wahrscheinlich handelte es sich um eine Verpuffung in einem sogenannten salamandra de aquecimento.
Die dadurch hervorgerufenen Verletzungen der Kinder und der Lehrerin waren zum Glück nicht schwer, berichtete correiomanha.pt am 12.April 2010
Keine Krise für die Reichen: Noch'n Luxushotel - im Nationalpark.
The Oitavos ist das neue Fünf-Sterne-Luxushotel in Portugal und wird im Sommer 2010 eröffnet. Zwanzig Minuten von Lissabon und dessen Flughafen entfernt, liegt das Hotel im Nationalpark Sintra-Cascais direkt an der Atlantikküste. Seine Architektur ist "klar und modern". The Oitavos bietet, so gourmet-report.de, eine Vielzahl von gastronomischen "Erlebnissen", einen großen Spa-Bereich und separate Tagungsräume.
Als Teil des Quinta da Marinha Original Anwesens liegt das Hotel in direkter Nachbarschaft eines der besten Pferdesport-Zentren Portugals, eines Fitness- und Tennis-Clubs sowie des Oitavos Dunes Golfplatz, der zu den TOP-100-Golfplätzen der Welt gehört. gelesen auf: gourmet-report.de
Wandertip portugiesischer Jakobsweg.
Der "Camino Português" durch den grünen Norden Portugals und entlang der spanischen Atlantikküste gehört landschaftlich wie kulturell zu den schönsten Jakobswegen und beginnt in Porto. In den Altstadtgassen beeindruckt der bröckelnde Putz der alten Häuserfassaden mit seinem Charme.
Auch die prachtvollen barocken Kirchen wie die Capela das Almas oder die Igreja de São Francisco mit kunstvollen, für den Norden Portugals typischen Kachelbildern, den Azulejos, verzaubern den gelangweilten Betrachter. Im Bahnhof von Porto ist die Geschichte Portugals übrigens auf mehr als zwanzigtausend Kacheln dargestellt. fr-online
Selbstmord nach filmreifer Flugzeugentführung.
Évora/Lissabon - Die filmreife Entführung eines Kleinflugzeugs ist in Portugal mit dem Selbstmord des Kidnappers zu Ende gegangen. Wie Medien am Sonntag berichteten, verhinderte der schwedische Pilot Mikael Anderson am Freitag mit kühlem Kopf eine Tragödie.
Er habe sich geweigert, sein Kleinflugzeug vom Typ PAC XL 750, mit dem er Fallschirmspringer in die Luft bringt, über Lissabon abstürzen zu lassen, erklärte Anderson in portugiesischen Zeitungen. Trotz der Drohungen des mit einem Gewehr bewaffneten Täters sei er nach dreißig dramatischen Minuten auf dem Flughafen von Tires unweit der Hauptstadt notgelandet. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. merkur-online.de vom 14.Februar 2010
Das Wandern ist des Bürgers Lust.
Geheimtip unter den Jakobswegen: Der "Caminho Português" ist 235 Kilometer lang und verläuft von Porto im Norden Portugals parallel zur Atlantikküste bis in den galicischen Wallfahrtsort Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. spiegel online vom 3.Februar 2010
Polizei beschlagnahmt Grill: Portugiese darf keine Singvögel essen.
Ein 43jähriger Portugiese hat in Bremerhaven dutzende Singvögel mit Klebstoff gefangen. Die Tiere klebten nach Polizeiangaben mit ihrem Gefieder an Ästen im Garten des "Wilderers".
In einem Anbau entdeckten die Wachtmeister bei der anschließenden Durchsuchung mehr als 50 heimische Singvögel, Kanarienvögel und -man kann es nicht glauben- sogar eine Ente.
Auch ein Hammer, Messer und ein Grill schienen den Beamten verdächtige Utensilien zu sein und wurden beschlagnahmt. Ob der Mann die gefangenen Vögel selbst verspeiste oder verkaufte, ist unklar. Verstöße gegen das Tier- und Naturschutzgesetz sowie Jagdwilderei können ihm zur Last gelegt werden. Cellesche Zeitung vom 31.Januar 2010
Benafim, Loulé: 500 kg-schwere Bronzelöwen geklaut.
Sie schmückten das Eingangstor einer Villa britischer Algarve-Residenten: zwei stattliche Bronze-Löwen, von denen jeder eine halbe Tonne Gewicht hatte. Für die beiden Statuen hatte der Eigentümer einige Jahre zuvor in England den Preis von dreißigtausend Euro gezahlt. Vor vierzehn Tagen wurden sie gestohlen.
Den Zeitpunkt hatten die Diebe, deren Fahrzeug natürlich mit einem Kran ausgestattet sein mußte, geschickt gewählt: es war ziemlich windig und regnete sehr stark, weshalb sich auch die normalerweise auf dem Grundstück laufenden Hunde im Gebäude aufhalten durften; zudem war es wahrscheinlich bereits dunkel.
Das Anwesen war bereits in der Vergangenheit zweimal von ähnlich unangenehmen Zeitgenossen aufgesucht worden: Im November 2008 wurde das Tor aufgebrochen und -vergeblich- versucht, ein Boot zu stehlen. Im vergangenen Jahr hatten Diebe einige Dachziegel entfernt, um ins Innere des Hauses zu gelangen. Dort entwendeten sie Bargeld, einen Computer und andere Gegenstände.
Für Hinweise zur Wiedererlangung der Löwen stellt der Eigentümer eine Belohnung von tausend Euro in Ausssicht. Diário notícias
Mini-Tornado in Lagos.
Einige umgeknickte Bäume und Ampeln sowie ein beschädigter Supermarkt und Schnellimbiß sind die Folgen eines in den frühen Morgenstunden registrierten "Mini-Tornados" in der Hafenstadt Lagos. correiomanha.pt am 23.Januar 2010
Mysteriöser Todesfall eines 19jährigen in Cerro da Roque bei Paderne/Albufeira (Algarve).
André Paiva starb am 14.September 2009 auf dem Hofgelände des Hauses seiner Eltern - durch einen Schuß in den Kopf. Die Kripo (PJ) behauptet nun, es sei Selbstmord gewesen, und hat den Fall ad acta gelegt. Empört und entsetzt hierüber sind nicht nur die Eltern und Großeltern des jungen Mannes, der im Begriff war, sich an der Universität in Faro einzuschreiben.
Denn: André Paiva hatte nicht nur eine Kugel im Kopf, sondern eine zweite im Bein stecken, und eine Schußwaffe wurde bei dem Toten nicht gefunden. Was immer auch die Kripo bei ihrer Spurensuche heraus- oder nicht herausgefunden hat - das Ermittlungsergebnis, es habe sich um eine Selbsttötung gehandelt, erscheint Angehörigen und Freunden des Toten abwegig.
Einen Selbstmord bezweifeln auch die Sportkameraden des jungen Mannes, der seit sechs Jahren im Verein Padernense Fußball gespielt hatte.
Die Eltern gehen bei der Erklärung für den Tod Ihres Sohnes von einem lautstarken Streit aus, der zwischen dem jungen Mann und einer Gruppe von Zigeunern stattgefunden hat - kurz vor seinem Tod. Das bezeugen der Großvater des Toten sowie auch ein Nachbar. Bei dem Streit sei es um den versuchten Diebstahl von zweihundert arrobas (ein arroba entspricht circa 14 kg) Alfarrobeira im Wert von ungefähr 1.500 Euro gegangen.
Die ermittelnde Kripo hatte die Eltern erst vier Wochen nach dem Todesfall befragt. Die Mutter hatte auch ausgesagt, daß ihr kurz vor dem Tod ihres Sohnes eine Wunde an seinem Kinn aufgefallen sei. diário notícias am 10.Januar 2001
Bewaffneter Überfall: Harte Strafen für Jugendliche.
Drei Jugendliche - deren Alter nicht genannte wurde- landeten auf der 'schiefen Bahn' - beim bewaffneten Überfall auf eine Tankstelle in Cascais (Lissabon) wurden sie geschnappt. Drei Überfälle konnten ihnen nachgewiesen werden, darunter ein 'carjacking' - das Stehlen eines Fahrzeuges mit vorgehaltener Waffe.
Die höchste Strafe, ausgesprochen vom zuständigen Gericht in Sintra, betrug -für den Wiederholungstäter unter ihnen- acht Jahre Knast, die beiden anderen Täter erhielten sechs Jahre und sechs Monate beziehungsweise fünf Jahre und sechs Monate.
Beim Raub auf eine der Tankstellen hatten sie viertausend Euro erbeutet, außerdem knöpften sie einem anwesenden Kunden dessen Wertsachen ab. Als Entschädigung müssen die Verurteilten der überfallenen Tankstelle den Betrag von 8.839 Euro zahlen. gelesen auf correiomanha.pt am 5.Januar 2010
Quarteira: Geld von der Bank abgeholt - mit einer Waffe.
Eine Filiale der Banif (Banco Internacional do Funchal) in Quarteira betrat heute morgen gegen 9.30h ein bewaffneter, vermummter Mann, und verließ sie -nach Bedrohung der Angestellten- nach wenigen Minuten mit einer unbekannten Menge Bargeld. Zu Fuß machte er sich aus dem Staub. gelesen auf correiomanha.pt am 5.Januar 2010
Familienzusammenhalt: Baby und Kleinkind von der Justiz 'beschlagnahmt' - und vom rumänischen Onkel befreit.
Ausgerechnet im finstersten Norden Portugals, bei Chaves nahe der Grenze zu Spanien, ließ sich ein rumänisches Paar mit seinen beiden Kindern nieder um zu betteln - und zwar auf den winterlich kühlen Stufen zum örtlichen Gerichtsgebäude. Das fünf Monate junge Baby wurde dabei, zumindest zeitweilig, auf dem Boden abgelegt, was zwei Justizbediensteten auf ihrem Weg zur Arbeitsstätte offenbar nicht ins weihnachtliche Stimmungsbild paßte.
Das Baby -welches trotz der ungewöhnlichen Lagerung nicht unzufrieden erschien- und sein zweijähriger Bruder wurden kurz darauf von herbeigerufenen Beamten der PSP (Polícia Segurança Pública) von seinen Eltern 'befreit', und landeten, nach Intervention der Sozialfürsorge Segurança Social, in der Versorgungs-Einrichtung Centro de Acolhimento Temporário (CAT) de Vilarandelo, Valpaços.
Wie das Schicksal der beiden Geschwister sich künftig gestalten sollte, war wohl niemandem der an ihrer 'Rettung' Beteiligten klar. Die in der Gegend ansässige rumänische Familie wollte sich allerdings mit diesem rabiaten 'Kinderklau' nicht abfinden - sie schickte einen 'Onkel' in die Aufbewahrungsstätte, der die Kinder besuchen sollte; wenige Minuten später war er in einem unbemerkten Moment mit ihnen verschwunden. gelesen auf correiomanha.pt am 3.Januar 2010
Bayrischer Keramikkünstler erhält Preis in Aveiro.
160 Keramikkünstler aus aller Welt hatten sich im nordportugiesischen Aveiro auf der 9. Internationalen Biennale der Kunstkeramik mit 260 Arbeiten um drei Preise und sechs Diplome beworben. Jetzt erhielt der Keramikkünstler Gerhard Lutz aus dem bayrischen Niederalteich eine der vergebenen Auszeichnungen ("diploma"). gelesen in der Passauer Neuen Presse am 30.Dezember 2009
Elvas, Shopping-Center Modelo: Überfall auf Geldtransporter.
Ohne Blutvergießen zogen gestern drei brasilianische Männer einen Überfall auf einen Geldtransporter der Firma Esegur durch. In aller Ruhe -so Aussagen von Anwesenden- tranken sie unmittelbar vorher einen Café in der Cafetaria; als die Esegur-Angestellten eintrafen, um die Bankautomaten mit frischem Geld aufzufüllen, schossen die Brasilianer in die Luft und verursachten einige Panik unter den zahlreichen Kunden des Einkaufszentrums.
Die Tat wurde von den installierten Videokameras aufgezeichnet; die drei Männer hatten sich keinerlei Mühe gemacht, ihre Identität zu verbergen. Sie werden von der Kripo verdächtigt, unter anderem einen Überfall auf eine Tankstelle am 22. Dezember an der Nationalstraße EN4 begangen zu haben.
Da am Tatort in Elvas keine Projektile gefunden wurden, handelte es sich bei der Schußwaffe der Täter offenbar um eine Schreckschußpistole. correiomanha.pt am 28.Dezember 2009
Fünfzigtausend Haushalte ohne Strom.
In dreizehn Gemeinden des Landes, darunter Torres Vedras, Cadaval, Lourinhã und Mafra im Distrikt Lissabon, Peniche und Caldas da Rainha (Leiria), Ourém, Entroncamento, Santarém, Tomar (Santarém), Sertã (Castelo Branco), Silves und Portimão (Faro) saßen nicht nur letzte Nacht rund hundertundfünfzigtausend Personen im Dunkeln, sondern mußten auch heute Mittag noch ohne Strom auskommen. Nach Angaben des Stromunternehmens sind achthundert Techniker zur Schadensbehebung im Einsatz.
Zweiundzwanzig Strommasten der EDP waren von Sturmwinden umgeknickt worden; Meteorologen sprachen von ‘Tornado-ähnlichen‘ Windstärken an der Westküste. Heftige Winde und starker Regen -sich ausbreitend von Süd- nach Nordportugal- werden von heute nachmittag bis morgen früh vorhergesagt. correiomanha.pt v. 24.Dezember 2009
Frohes Fest: GNR kontrolliert Wochenmärkte.
Massenkontrolle auf Wochenmärkten: Jetzt war die Feira do Cô in Paços de Ferreira bei Porto dran. Durchsucht wurden von Polizisten der paramilitärischen GNR Verkaufsstände mit Bekleidungsware, DVDs/CDs, Parfümes und anderes. 7 Brieftaschen, 28 Koffer, 1038 Kleidungsstücke und fast 1600 DVDs wurden beschlagnahmt. público.pt am 22.Dezember 2009
Enführungsfall Maddie: Ex-Ermittler beschuldigt Maddies Eltern
Er schrieb ein Buch über das spektakuläre Verschwinden des kleinen britischen Mädchens Maddie: der frühere Chefinspektor im Vermisstenfall, Gonçalo Amaral. „Maddie A Verdade da Mentira“ (Maddie Die Wahrheit der Lüge) heißt sein Werk. Und es wirbelt den Fall wieder auf...
Amaral hält auf 214 Seiten an der These fest, daß die Eltern Gerry und Kate McCann bei ihrem Portugalurlaub im Mai 2007 durch einen tragischen Unfall ihre Tochter getötet und mit Hilfe von Freunden eine Entführung vorgetäuscht hätten, um dann die Leiche verschwinden zu lassen.
Große Gebiete Portugals vertrocknen
Die verheerenden Feuer der letzten Jahre sowie die chemoindustriellen Praktiken in der Landwirtschaft haben nach Einschätzung der Umweltorganisation Quercus dazu geführt, daß gegenwärtig ein Drittel der Fläche Portugals praktisch verwüstet ist. Der internationale Umweltverband WWF (World Wild Foundation) schätzt diese vertrocknete Fläche sogar auf rund 43 Prozent. Die Größe der verwüsteten Fläche hat sich damit in weniger als zehn Jahren verdreifacht. Insbesondere die portugiesische Holzwirtschaft, deren Exportanteil sich normalerweise bei rund drei Milliarden Euro bewegt, ist hiervon betroffen.
Die am schlimmsten von der Erosion betroffen Gebiete des Landes sind Idanha-a-Nova, Penamacor (Beira Baixa) und Mação (Ribatejo) sowie die Ost-Algarve, darüberhinaus auch Teile des Alentejo sowie der Nordosten Portugals. Im Jahr 2005 wurde die größte Trockenheit seit einhundert Jahren registriert.
